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Telekom MagentaMobil XL Premium

Praxis

Echte Flatrate und günstiges iPhone 7 Plus

04.10.2016: Nach einem Monat reiflicher Überlegung (siehe auch Rechenexempel unten) beauftrage ich in der Nacht zum 05.10. über das Telekom-Kundencenter online den Tarifwechsel von MagentaMobil L Plus zu MagentaMobil XL Premium für monatlich 199,95 EUR. Dafür besuche ich den Telekom-Onlineshop, lege dort das neue Apple iPhone 7 Plus mit 256 GB Speicher in diamantschwarz in den Warenkorb und wähle den gewünschten Tarif als Vertragsverlängerung (VVL).

Innerhalb 7 Minuten hat das Telekom-Kundencenter meine Vertragsverlängerung inkl. Tarifwechsel vollautomatisch vollzogen und per SMS bestätigt. Symbol: Lachender Smiley

Stark subventioniertes Rundum-Sorglos-Paket

Der Monatspreis ist sehr hoch, enthält aber alles was ich brauche. Bei jährlich möglicher Vertragsverlängerung (VVL) um weitere 24 Monate gibt es ein stark vergünstigtes Top-Smartphone. Auch andere Geräte gibt es mit Neuvertrag oder VVL sehr günstig, zum Beispiel das Apple 12,9" iPad Pro WiFi & Cellular oder Apple 9,7" iPad Pro WiFi & Cellular.

Rechenexempel: effektiver Monatspreis ist niedriger

Wenn man Gerätesubvention und Verkaufserlös für das Altgerät berücksichtigt, ist der effektive Monatspreis deutlich niedriger:
Die Deutsche Telekom subventioniert mit 720 EUR (iPhone 7 Plus, 256 GB) bis 780 EUR (iPad Pro 9,7", 256 GB oder 12,9" WiFi und Cellular, 128 GB)!
Der Monatspreis ist sowieso fällig, aber 720 - 780 EUR Gerätezuschuss mit dem Monatspreis verrechnet sieht folgendermaßen aus:

Neuvertrag/Vertragsverlängerung mit Apple iPhone 7 Plus, 256 GB (Preis ohne Vertrag: 1.119 EUR, mit Vertrag: 399 EUR):
1.119 - 399 = 720 / 12 Monate = 60 EUR, die den Monatspreis drücken: 200 - 60 = 140 EUR. Schon besser. Symbol: Lachender Smiley

Wenn Sie Ihr bisher genutztes iPhone 6s Plus sehr gut behandelt haben, zahlt wirkaufens.de für den Zustand "wie neu" rund 564 EUR:
564 / 12 Monate = weitere 47 EUR zum Begleichen des Monatspreises, wenn Sie es verkaufen: 140 - 47 = 93 EUR. Cooler Smiley

Fazit:
Wer generell nur hochwertige Mobilfunkgeräte kauft, kann so rechnen und zahlt statt 200 EUR monatlich höchstens 140 EUR.
Gut behandelt erzielen Sie nach einem Jahr einen hohen Verkaufspreis, was den Monatspreis unter 100 EUR drückt.

Der Tarif ist nicht für Leute gedacht, die weder für Mobilfunktarife noch Geräte viel Geld in die Hand nehmen wollen (oder können).
Wer trotzdem von ungedrosselten Datentarifen träumt und sich diesen nicht leisten kann, sollte sich die Alternativen anschauen ...
Die Telekom machte den Anfang und andere werden folgen. Vielleicht nicht mit Höchstgeschwindigkeit, aber nur leicht gedrosselt?

Bundesweite Festnetznummer nicht automatisch

Vom vorherigen Tarifwechsel zu MagentaMobil L Plus weiß ich noch, dass die auch hier kostenlos enthaltene Festnetznummer nicht automatisch aktiviert wird. Diese vertrug sich anfangs nicht mit der wichtigeren Option Voice over LTE (VoLTE). Damals konnte man online im Telekom-Kundencenter auf "Vertragsoptionen ändern" klicken und diverse Wahlmöglichkeiten sehen. Alle bereits aktiven Optionen hatten ein Häkchen. Bei "Festnetznummer" war kein Haken gesetzt. Wenn man diesen setzte, erschienen Eingabefelder für die Hausanschrift, an der die @home-Adresse gelten sollte. Nach verbindlicher Bestellung dieser Optionen erhielt man eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Per SMS wurde sogleich die Einrichtung der Festnetznummer gemeldet, welche mittels Anruf der Kurzwahl 3313 konfiguriert werden konnte.

Variable Rufumleitung der Festnetznummer möglich

Sobald die Kombination von VoLTE und Festnetznummer kein technisches Problem mehr ist, buche ich eine Festnetznummer und konfiguriere per Kurzwahl 3313:
Festnetznummer bundesweit erreichbar oder nur, wenn ich mich im Umkreis von 2 km um mein Zuhause befinde? Stelle ich auf bundesweit.
Die Rufumleitung für die Festnetznummer auf die Mailbox ist unabhängig von der Rufumleitung für die Mobilfunknummer einstellbar. Zum Beispiel für die Festnetznummer keine Umleitung auf die Mailbox, aber für die Mobilfunknummer schon.

MultiSIM ist eine sehr praktische Angelegenheit

Wer mehrere Mobilfunkgeräte hat, benutzt gern mehrere SIM-Karten mit gleicher Rufnummer, bei der Telekom MultiSIM genannt.
Zwei MultiSIM-Karten sind kostenlos enthalten. Nutzungsbeispiel: eine MultiSIM in die LTE-Fritz!Box und die zweite ins iPad oder Reserve-Handy.
Dank echter Flatrate ohne Drosselung könnten nicht nur Ein-Personen-Haushalte diesen Tarif als Festnetzersatz nutzen und eine der MultiSIMs in einen LTE-Router stecken. Dann hätten die anderen Familienmitglieder zum Telefonieren ihren eigenen Mobilfunkvertrag und für das Internet würden alle das WLAN vom LTE-Router nutzen. Aber in den AGB steht, dass die Flatrate nur persönlich genutzt werden darf. Ich hoffe, dass nicht zu viele Familien trotzdem das Angebot ausreizen und die Telekom das Angebot dann anpassen muss (Fair Flat), vielleicht wie bei der Telekom-Tochter T-Mobile in USA, wo keine HD-Filme mehr online geschaut werden können, ohne so etwas wie SpeedOn zu buchen. Mir persönlich genügt am Notebook Standard-Filmqualität, es muss nicht alles in HD sein.

(Weitere) Vorteile können Sie auf der nächsten Seite lesen ...

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